Sonntag, 28. November 2021

an die Südspitze Europas

Sesshaft wollte ich in Granada nicht werden und so bin weiter Richtung Süden gezogen

unterwegs in Andalusien

Ein kurzer Zwischenstopp in Ronda, das  vor allem für seine Lage bekannt ist: die maurisch geprägte Altstadt, liegt auf einem rundum steil abfallenden Felsplateau auf 723m. Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil durch eine knapp 100 m tiefe, Tajo de Ronda genannte Schlucht getrennt. Überspannt wird der Abgrund von drei Brücken: die Puente Árabe , die Puente Viejo und die bekannteste, die im 18. Jahrhundert erbaute Puente Nuevo.

Puente Nuevo

weiße Häuser in Ronda

alte Stadtmauer von Ronda

am Abend auf der Suche nach einer Möglichkeit zum übernachten noch einen echten Geheimtipp enteckt, hätte ich davon vorher eine Ahnung gehabt so wäre die Tourplanung sicher anders ausgefallen und ich wäre ein paar Tage hier geblieben

Castillo de Castellar 

Das Castillo de Castellar ist eine Burg oder ein Kastell bei Castellar de la Frontera nördlich von Algeciras im spanischen Andalusien. Der Ursprung des Kastells soll sich ins 7. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Das Kastell wurde vor dem Jahr 800 von den Mauren benutzt, die über Gibraltar die iberische Halbinsel eroberten.Das Kastell liegt in den Bergen des Naturparks Parque Natural de Los Alcornocales.

Heute ist in der Burg ein Hotel und in den kleinen Handwerker-Häuschen günstige Ferienwohnungen und ein Restaurant. Von da hat man einen guten Blick auf den Felsen von Gibraltar.

steile Auffahrt


ganz knapp hat mein Gespann durch gepasst

und konnte dann im Burghof parkieren

der Gibraltar-Felsen in der Ferne gut zu erkennen

mein kleines Zuhause auf der Burg

schön hergerichtete Häuschen mit viel Grün



Am nächsten Tag nach Tarifa, südlichste Stadt Europas an der Strasse von Gibraltar
 
kein Fotowetter doch Afrika ist deutlich am Horizont zu erkennen

Strand von Tarifa

Die Isla de Las Palomas, auch Isla de Tarifa genannt, ist eine kleine, felsige Insel 150 Meter südlich der Südspitze des spanischen Festlandes bei der Stadt Tarifa, für den Verkehr gesperrt und das Wetter war nicht so toll dass sich ein Fußmarsch wegen der Fotos gelohnt hätte

Samstag, 27. November 2021

Dach von Spanien

 

Die Sierra Nevada (spanisch für „schneebedecktes Gebirge“) ist mit 3482 msnm das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel und ganz in der Nähe von Granada. Die höchste Erhebung ist der Mulhacén 3482 m, gefolgt vom Pico del Veleta 3397 m und Alcazaba 3392 m.

mit schöner Schneehaube im Juni

1990  erreichte ich damals noch mit meiner BMW den Gipfel des Pico del Veleta über die höchstgelegene Landstraße Europas. Heute darf man diese aber nur noch bis zur Hoya de la Mora  befahren.

steiniger Fußweg nach oben

auf einen Gipfel über 2500m bei Hoya De La Mora


Pico del Veleta

herrliche Aussicht auf die Ebene von Granada

die können besser klettern als ich

Granada und die Alhambra




einen ordentlichen Camping Platz mit Bushaltestelle vor dem Tor hab ich in La Zubia gefunden, keine 20 min und ich war in der City von Granada.
 
Camping Reina Isabel

enge Gassen

alte Kirchen

prunkvolle Bauten


und über der Stadt thront die Alhambra 

Die Alhambra ist eine für das Mittelalter typische Kombination aus einer befestigten Oberstadt mit einer separat befestigten Zitadelle für den Machthaber. Die Oberstadt beherbergte neben dem Adel und dem Militär auch die höher stehende Bürgerschaft, Kaufleute sowie wichtige Handwerker. Auch die Waffenschmiede befand sich hier. Durch die Pandemie ungewöhnlich wenig Touristen und ich konnte alles in Ruhe anschauen. 

hier noch ein geklautes Foto, da sind die Ausmaße besser zu erkennen 

Die Naṣridenpaläste mit ihren Gärten sind das Herzstück der Alhambra. Hier befanden sich der Regierungssitz und die Privaträume der maurischen Herrscher.

wie ein großer Park auf dem Hochplateau 

Myrtenhof

Löwenhof

mit Löwenbrunnen

Arabische Schriftzeichen an den Wänden

Santa María de la Alhambra


Blick auf die Stadt

lauschiges Gärtchen


die Berge der Sierra Nevada im Hintergrund


ehemaliges Kloster

König Karl I. (als Karl V. zugleich Kaiser des Heiligen Römischen Reiches) plante, Granada zum Regierungssitz des spanischen Königreichs zu machen. Deshalb ließ er von seinem Architekten Pedro Machuca einen großen Renaissancepalast auf der Alhambra errichten. Da sich auf Grund der Entdeckung Amerikas 1492 die Interessensschwerpunkte des Königreiches verlagert hatten, ließ man die Residenzpläne fallen. Der Palast Karls I. wurde nie fertiggestellt.

Innenhof Palast Karls V

Das war dann genug Kultur, nur noch ein bisschen durch die Stadt spazieren

Prachtstraßen in Granada 

barocke Kirchen

Hochzeitskutsche

wohlverdiente Stärkung



Montag, 22. November 2021

La Sierra de Segura

Von Peniscola am Meer ging`s weiter über Valencia und Albabecte in den grössten Naturpark Andalusiens der auch Sierras de Cazorla genannt wird. im Zentrum wird der Fluss Guadalquivir zum Embalse del Tranco aufgestaut. Neben den Wildschweinen soll es hier auch Steinadler und Gänsegeier geben, da hab ich keine bemerkt. Die romantischen Dörfer liegen meist über 800m, der Cabañas ist mit 2028 m der höchste Berg hier. Das alles hat mir sehr gut gefallen und am Abend hab ich mein Zelt in der freien Natur aufgeschlagen.

eine alte Brücke die nicht mehr gebraucht wird, da parkt eine Strassenwalze

 
Oliven soweit das Auge reicht

am Stausee des Guadalquivir


da kommen die Wildschweine auch am Tag aus dem Wald


herrliche Aussicht an der Passhöhe

Abendstimmung am Zeltplatz

Besuch zum Frühstück