Samstag, 30. April 2022

Peloponnes

weiter nach Süden, am Vormittag erst mal schöner Blick auf die Ionische See

 da hat mir das Wegzeig-Kastl mal richtig eins ausgewischt, erst wollte es mich auf eine Schnellstrasse schicken die noch im bau ist, da war man noch beim asphaltieren, später da schickt es mich unendlich in die Berge, noch 85km zum Ziel wo ich dann doch mal genau geschaut hab, nach Neustart waren es dann 180km, neustes Kartensoftware im Januar gekauft, hab eine ausreichend detaillierte Papier Karte von Griechenland, nur kann man meist die Griechische Schrift auf den Schildern nicht lesen

eine schöne Gegend ist das ja nördlich vom Trichonida-See



bis Lamia bin ich gekommen und nicht zum ausgewählten Campingplatz, dafür hab ich am Abend eine Taverne mit WLAN aufgesucht und schon mal Fähren gebucht, von Piräus nach Kreta am Montag und  Kreta nach Rhodos am Samstag nächste Woche, von da aus komm ich in einer Stunde nach Marmaris/Türkei, und da werde ich dann ein paar bekannte Gesichter treffen.....

Kaffeepause unterwegs, Hauptstraße Richtung Süden ist zu

Der Griechische Polizist meint das dauert noch eine Stunde, Radrennen, dann kommen nach unendlich vielen Begleit-Autos und Motorrädern tatsächlich ein paar Velofahrer


Delphi war eine Stadt im antiken Griechenland, die vor allem für ihr Orakel bekannt war. Seit 1987 gehören die Ausgrabungen von Delphi zur Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

unterwegs noch eine alte Burg entdeckt und gleich mal hochgestiegen

halt, doch keine Burg, Eleutherai war ein antiker griechischer Ort an der Grenze zwischen Attika und Böotien, der durch seine Festung, als ursprünglicher Kultort des Dionysos Eleuthereus und als Geburtsort des Bildhauers Myron bekannt wurde.  sagt Wikipedia


am Golf von Korinth, da kann mein Campingplatz nicht weit sein

und die Hütte steht

mein Strand, wird auch Zeit

heut ein Ausflug in der Peloponnes, eine schöne Griechisch-Orthodoxe Kirche


Fischzucht im Meer


Kanal von Korinth, 84m tief

wenn einen danach ist kann man auch bungge jumping machen

Blick auf Korinth

voller Einsatz damit Ihr was zum lesen habt



Mittwoch, 27. April 2022

Norden von Griechenland

der Prespasee im Dreiländereck mit Albanien, Nordmazedonien und Griechenland 849m über dem Meer


 34 mal 10km ist die maximale Ausdehnung, im See die Insel Maligard mit einer Kirche, nur schade das in diesen Paradies Müll rumliegt


 das Pieria-Gebirge mit Schneekappe bis 2188m hoch


im Garten einen schönen Oldie entdeckt, die D9 war seinerzeit die grösste Planierraupe der Welt, schon lange werden noch grössere von Caterpillar gebaut, hier die D9H war die letzte Ausführung mit konventionellen Laufwerk und wurde von 1974 bis 1981 gebaut, vor 29 Jahren durfte ich auch mal kurz an so einer schrauben


 In der griechischen Mythologie ist der Olymp der Sitz der olympischen Götter. Der Gebirgsstock ist mit fast 3000m Höhe die höchste Erhebung Griechenlands, 1981 wurde der Nationalpark von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

eine schöne Pass-Straße führt von Ost nach West bis auf knapp 1000m übers Gebirge mit schöner Aussicht auf die Ägais


Nachtlager hab ich in Tirnvos gefunden, mitten im Städtchen auf dem Dach



durch den Pindos Nationalpark, Natur pur denn es gibt keine Siedlungen, dafür leben hier noch Braunbären und Wölfe


die Gipfel über 2000m hoch


und auch noch Schnee im April


manchmal auch Steinchen auf der Fahrbahn


die Brücke von Konitsa über den Fluss Aoos mit Wasserfall


Blick von der Brücke ins enge Flusstal


man ist 20m über dem Wasser und unter der Brücke hängt eine Glocke die bei Sturm warnt


überhaupt ist der Norden von Griechenland eine (Motorrad) Reise wert


Montag, 25. April 2022

über die Adria

eigentlich wollte ich ganz im Süden von Brindisi die Fähre nach Vlore/Albanien nehmen, erste Online-Buchung hat nicht funktioniert, wegen Kabine Alleinbelegung, das sollte ich noch was drauf legen, da bin ich erst mal zum Fährterminal doch der Schalter für Albanien Fähren am Vormittag nicht besetzt, am Nachmittag nur der Kollege von der anderen Rederei da, kann mir kein Ticket für meine gewünschte Fahrt verkaufen, wo bin ich hier nochmal???? fast den ganzen Tag in und um Brindisi rumgedrückt und doch kein Ticket, am Abend hab ich dann Online Bari - Durres gebucht

im Hintergrund der Hafen von Brindisi 


 in der Zwischenzeit Gemüsefelder begutachtet, die Umfrage hat ergeben kein Hopfen, Artischocke ist richtig 😊


An der Südost Küste von Apulien in alten Olivenhainen hab ich solche, ich nehme an Vorratskammern, mit Aussentreppe entdeckt

anscheinend schon länger niemand drin gewesen


und hier bin ich in Nardò, eine Kleinstadt im westen die bekannt ist für eine Hochgeschwindigkeitsteststrecke 

die kreisrunde Strecke mit einen Durchmesser von 4km wurde in den 70er Jahren mit öffentlichen Mitteln gebaut, seit 2012 betreibt Porsche die Pista di Nardò

ich musste etwas suchen, ist nicht ausgeschildert, doch hinter dieser Mauer ist Sie

hier geht`s ins innere, hab da auch Fotos gemacht musste aber wieder löschen, das hat den Security überhaupt nicht gefallen

weiter im Norden, nicht weit nach Bari gibt es noch viele Trulli`s, das sind kleine runde Häuschen mit Kegeldach, ganz ohne Mörtel gebaut, nur aufgeschichtete Steine

In Alberobello existiert ein weiträumiges geschlossenes Viertel, das gänzlich mit Trulli bebaut ist. Dieses zählt seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO. leider war da am Sonntag Nachmittag auch sehr viel los


und dann ab in den Hafen, das rechte ist meins

mein Dreirad wird Seemännisch verzurrt

und eine Koje hab ich auch

Zoll, ein und aus Check ging so flott wie noch nie, auch keine Fragen nach Zertifikaten usw. 

hinaus auf die Strassen Albaniens, meist besser als in Süditalien, doch am Anfang hatten die gleich eine kleine Mutprobe für mich, die Brücke ist gesperrt, die Barrien sind bei Seite geräumt und die Einheimischen meinten das geht schon

weiter im Tal des Shkrumbin, vor 13 Jahren wurde ich da schon mal im Auto zur Baustelle befördert, die Strecke ist schon deutlich besser geworden 

Pause am Gedenkstein, vielleicht besser wenn ich nicht weiss was da 1944 los war

wenn`s nimmer schön ist macht man Käferchen drauf

an der anderen Seite vom Oridsee ist schon Nordmazedonien

diese Mini-Bunker sieht man immer noch im ganzen Land, in der Sozialistischen Zeit Albaniens, von 1972 bis 1984 wurden etwa 200000 Stück in Serienproduktion gebaut, das Land war aus dem Warschauer Pakt ausgetreten und hatte sich komplett vom Rest der Welt isoliert 

und der Hintereingang

am Ufer vom Oridsee, hier hab ich auch eie Unterkunft gefunden

morgen geht`s weiter nach Griechenland